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Zweites Helvetisches Bekenntnis
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Der Reformator Heinrich Bullinger, Nachfolger Zwinglis in Zürich, hat es 1562
als Privatbekenntnis geschrieben und 1566 als gesamtschweizerisches Bekenntnis
herausgegeben, als Kurfürst Friedrich III. von der Pfalz den Rat der Schweizer
Glaubensbrüder erbeten hatte, um seinen Übertritt zum reformierten Glauben vor
Kaiser und Reich zu rechtfertigen. Es ist nach dem Heidelberger Katechismus das
reformierte Bekenntnis, das weiteste Verbreitung und Anerkennung erfahren hat.
- I. Die Heilige Schrift, das wahre Wort Gottes
- II. Die Auslegung der heiligen Schriften, die Kirchenväter, die allgemeinen
Kirchenversammlungen und die Überlieferungen
- III. Gott in seiner Einheit und Dreieinigkeit
- IV. Bilder Gottes, Christi und der Heiligen
- V. Anbetung, Verehrung und Anrufung
Gottes durch den einzigen Mittler Jesus Christus
- VI. Die Vorsehung Gottes
- VII. Die Erschaffung aller Dinge,
die Engel, der Teufel und der Mensch
- VIII. Der Fall und die Sünde des Menschen und die Ursache der Sünde
- IX. Der freie Wille und die anderen Fähigkeiten des Menschen
- X. Die göttliche Vorherbestimmung und die Erwähnung der Heiligen
- XI. Jesus Christus, wahrer Gott und Mensch und einziger Heiland der Welt
- XII. Das Gesetz Gottes
- XIII. Das Evangelium Jesu Christi, die Verheißungen, Geist und Buchstabe
- XIV. Die Buße und Bekehrung des Menschen
- XV. Die wahre Rechtfertigung der Gläubigen
- XVI. Der Glaube, die die guten Werke und ihr Lohn, das "Verdienst" des Menschen
- XVII. Die katholische (allgemeine) und heilige Kirche Gottes und das einzige
Haupt der Kirche
- XVIII. Der Diener der Kirche, ihre Einsetzung und ihre Pflichten
- XIX. Die Sakramente der Kirche Christi
- XX. Die heilige Taufe
- XXI. Das heilige Abendmahl
- XXII. Die Gemeindegottesdienste und der Kirchgang
- XXIII. Die Kirchengebote, der Gesang und die sieben Gebetszeiten (die
kanonischen Stunden)
- XXIV. Die Feiertage, das Fasten und die Auswahl der Speisen
- XXV. Der Jugendunterricht und die Krankenseelsorge
- XXVI. Das Begräbnis der Gläubigen, die Fürsorge für die Toten, das Fegfeuer und
die Erscheinung von Geistern
- XXVII. Die Gebräuche, die Zeremonien und die Mitteldinge
- XXVIII. Das Kirchengut
- XXIX. Der ledige Stand, die Ehe und der Hausstand
- XXX. Die Obrigkeit
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